sociusMetis: Macht und Gegenmacht in gemeinnützigen Organisationen

SOCIUSmetis "Macht und Gegenmacht in gemeinnützigen Einrichtungen"Macht – ein unbeliebtes Wort im gemeinnützigen Bereich. Nur äußerst ungern wird offen über Machtstrukturen, Machtansprüche, Machtverhalten gesprochen. Dabei wissen die meisten Menschen von Kämpfen um die Macht und auch von Erfahrungen der Machtlosigkeit zu berichten.

Ein offener Umgang mit dem Phänomen Macht, so unsere These, könnte den Arbeitsalltag erleichtern.
Wir möchten wissen, wieso der Begriff „Macht“ so ein Tabu im gemeinnützigen Bereich darstellt – welche Funktion hat dieses Tabu?
Außerdem fragen wir nach den Erscheinungsformen von Macht, wer Macht einsetzt und welche Aspekte des Arbeitsalltages mit der Verbannung des Wortes Macht aus dem Blickfeld geraten. Und schließlich betrachten wir, welche Strategien im Umgang mit Macht in gemeinnützigen Organisationen entwickelt wurden.
Über all‘ diese Fragen möchten wir mit Ihnen bei unserer Werkstatt ins Gespräch kommen.

Den wissenschaftlichen Hintergrund des Phänomens „Macht“ wird Prof. Dr. Scholl von der Humboldt-Universität zu Berlin erläutern.
„Wer stark, durchsetzungsfähig, mächtig ist, kann diese Macht freundlich und respektvoll einsetzen … oder feindlich oder rücksichtslos.“ (Wolfgang Scholl)

In einem Vortrag erläutert Prof. Dr. Wolfgang Scholl die Hintergründe des Tabus „Macht“, wie sich Macht im gemeinnützigen Bereich auswirkt und was das für den Arbeitsalltag bedeutet.
Im Anschluss an die Diskussion des Vortrags besteht die Möglichkeit, die aus dem Vortrag gewonnenen Impulse im Rahmen von kleineren Austauschgruppen zu reflektieren und auf die eigene Praxis anzuwenden.

Wo: Seminarraum von Fördern durch Spielmittel e.V., Immanuelkirchstr. 24 (Remise 2. Hinterhof), 10405 Berlin (Tram M2 Knaakstr)

Teilnahmebeitrag: 30 Euro

Wann: Freitag, 17. Oktober 2014, von 13 Uhr bis 16 Uhr

Infos und Anmeldung (bis 8.10.) bei Hilsberg@socius.de

Einen Flyer finden Sie hier.

 

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