Werkstatt: Empathie in Arbeitsbeziehungen

 

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SOCIUS Werkstatt: Gewaltfreie Kommunikation für Fortgeschrittene

Empathie in Arbeitsbeziehungen: Was können wir aus der Neurowissenschaft für die Praxis lernen?

Empathie gilt als einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren, um Klient_innen nachhaltig unterstützen zu können, sei es in der Organisationsberatung, im Coaching oder in einem therapeutischen Setting. Der Begriff der Empathie wird gerne in Anspruch genommen: von therapeutischen Schulen, Anhänger_innen der gewaltfreien Kommunikation und fernöstlichen Lebensphilosophien. Doch was ist gemeint, wenn von Empathie die Rede ist? Welche Konzepte von Empathie gibt es und was erleben wir, wenn wir empathisch auf unser Gegenüber eingehen?

Inhalt der Werkstatt

In der Werkstatt wollen wir sowohl von der Forschung lernen, als auch von uns selbst und den anderen Teilnehmer_innen. Im Zentrum stehen Fragen wie:

  • Welche unterschiedlichen Konzepte, Definitionen und Vorstellungen gibt es von Empathie?
  • Was sind die neuen Erkenntnisse der Kognitions- und Neurowissenschaften?
  • Was ist unser individuelles Erleben, wenn wir ‚Empathie geben’? In welche Erlebniswelten tauchen wir ein? Was passiert mit uns und unserem gegenüber?

Ablauf der Werkstatt

Im ersten Teil gibt Dr. Ralph Piotrowski, Berater im Team von SOCIUS und Gesprächstherapeut, einen knappen Überblick über unterschiedliche Konzepte von Empathie. In einem anschließenden Impulsvortrag erläutert Dr. Philipp Kanske den aktuellen Blick der Neurowissenschaften darauf, wie sich Empathie, Mitgefühl und kognitives Verstehen Anderer unterscheiden lassen. Philipp Kanske ist  Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, wo er unter anderem mit Hilfe von Kernspintomographen untersucht, welchen Einfluss Meditation auf die Netzwerke im Gehirn hat, die Empathie und Mitgefühl zugrunde liegen. Den abschließenden Teil moderieren Sandra Rockenbach, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Nicola Kriesel, Organisationsberaterin im Team von SOCIUS. In diesem Praxisteil gibt es Raum für intensiven Austausch unter den TeilnehmerInnen.

18. Juni 2014 – 16 bis 20h

Ort: Jobpaten c/o Kugele von Richthofen, Hinterhof links, 1. Etage, Chausseestr. 116, 10115 Berlin
Kosten: 35,00 €
Die Werkstatt richtet sich an: Führungskräfte, Projektleiter_innen, Personalverantwortliche, Berater_innen, GfK-Trainer_innen, Therapeut_innen, Pädagog_innen

Anmeldung bei Ralph Piotrowski unter piotrowski@socius.de, 030 40 30 10 225

Zu den Personen:

Dr. Philipp Kanske ist Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut. Er hat in den Neurowissenschaften promoviert und forscht zur Interaktion von Emotion und Kognition. Seine Forschungsarbeiten wurden u.a. ausgezeichnet mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft (2008) und dem Jungwissenschaftlerpreis der deutschen Gesellschaft für Psychophysiologie und ihre Anwendungen (2012).

Dr. Ralph Piotrowski arbeitet seit 2009 im Team der SOCIUS Organisationsberatung und als Heilpraktiker für Psychotherapie. Er promovierte zu systemischen Kommunikationsprozessen und ist Trainer für Gewaltfreie Kommunikation.  Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind Coaching, Psychotherapie und Teamentwicklung.

Nicola Kriesel arbeitet seit 2005 im Team der SOCIUS Organisationsberatung und beschäftigt sich seit 2002 intensiv mit Gewaltfreier Kommunikation insbesondere im Arbeits- aber auch im Familienkontext. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Prozessbegleitung durch Teamentwicklung, Coaching und Mediation in Schulen.

Sandra Rockenbach ist Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und bietet Coachings und Seminare mit dem Schwerpunkt Konflikte in engen Beziehungen an. Sie ist Diplompädagogin und ihre Fähigkeiten in Gewaltfreier Kommunikation fließen seit 2006 in ihre Beratungs- und Bildungsarbeit mit jungen Erwachsenen ein.

 

Einen Flyer zum Herunterladen finden Sie hier: Fachtag-Empathie-Druck

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2 Kommentar auf “Werkstatt: Empathie in Arbeitsbeziehungen
  1. Dr. med. Kerstin Finger sagt:

    Leider bin ich am 18.6. unterwegs, interessiere mich jedoch sehr für Eure Arbeit. Gibt es mehr und Anderes noch? Eventuell einen newsletter? Kerstin

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